Auf nach Sevilla

Unser Appartement in Cordoba – ein letzter Blick auf den obersten Balkon

Wir wollten vor der Abfahrt ja noch den Al-Zhara Palast anschauen, den der große Maurische König für seine Verlobte baute, damit sie von der Sierra Nevada zu ihm nach Cordoba zieht. Denn Cordoba war damals schon eine der heissesten Städte in der Region. Aber nachdem das ja auch nur Ruinen sind (also einfach alte Steine, von denen wir schon genügend einzigartige gesehen haben) und man auch noch 2km vorher parken muss, um den Shuttle und den Eintritt zu bezahlen, haben wir gleich wieder kehrt gemacht und sind direkt nach Sevilla gefahren.

Natürlich – wie sollte es anderst auch sein, wieder entlang von endlosen Olivenwäldern geteilt durch ein paar wenigen Mandelwälder.

In Sevilla angekommen wurden wir von Nacho und seiner Freundin Paula empfangen, er zeigte uns den Tiefgaragenparkplatz und half uns beim Gepäck zu seinem Apartement, das doch mit etwa 10 Min. zu Fuß ein langer Weg war.

Nun wohnen wir am Plaza de los cortidores mit Dachtreasse.

derEingang zum Appartment

ein Teil des Innengartens

die andere Seite des Innengarten

auf der Dachterasse, gleich noch Espresso gemacht – alles da.

Abends noch einen Spaziergang durch die Stadt zum Herkulesplatz.

Man geht schon ganz anderst, wenn der Gehweg aus Marmor ist.

Weg und Bordstein aus Marmor, aber das fällt hier echt kaum auf, weil es hier normal ist.

Zum Glück auch noch an einem kleinen Schuhladen vorbeigekommen..

die neuen Schuhe, bin ja gespannt, was dafür hier bleiben muss, denn eigentlich passt nichts mehr in die Koffer…

Schon blöd, jetzt liegt die Kamera im Auto und hier wären wahrscheinlich gleich mehrere Geschäfte, die meinen Akku für die Kamera hätten.

Musiker spielen auf der Strasse

Auf dem Heimweg durch die Gassen kommt man immer wieder an Plätzen vorbei, an denen mehr oder weniger begabte Künstler ihr bestes laut von sich geben – auch abends um 11 Uhr noch. Ist eben wie überall im Süden Spaniens, vor abends 10 Uhr sollte man nicht zum Essen gehn, denn da ist fast nirgends was los. Aber zwischen 10 und 2 Uhr morgends herscht überall in jeder Gasse das Leben.

die Abkürzung zu unserem Apartement

hier kommt man wirklich nur noch zu Fuß durch. Man beachte die Verlegearbeit am Boden in dieser unbeachteten wirklich echt kleinen Gasse.

 

 

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