Alhambra – die Rote

Was ist die Alhambra

das sind 3 Königspaläste – vermutlich aber auch wesentlich mehr, weil immer übereinander gebaut wurde. Die 3, die besichtigt werden können sind der von Jussuf, von seinem Sohn Ismael und der vom Enkel, der Löwenpalast.

die Türme der Alhambra

Jussufs Palast wurde von den Christen zur Kapelle umgebaut, das lässt schon erahnen wie gross die Paläste sind….

was war die Alhambra noch

Wohnraum für die Offiziere der Armee, Verwaltungsräume und Platz für 2000 Handwerker, die auf der Ebene Wohnten und arbeiteten.

Den Namen bekam sie, weil das Gemäuser mit dem umliegenden roten Sand verputzt wurde. Ansonsten gibt noch Wirtschftsgärten mit Obst und Gemüse.

Sie wurde um 1300 erbaut, von den Christen um 1500 erobert, als später Napolen kam und sie nicht erobern konnte lies er alles ausser den Palästen zerstören.

Genug der Geschichte, wer die maurischen Bauweisen kennt, wird hier nichts neues finden. Es gibt Schöneres. Einzig die Größe ist beindruckend. Insgesamt ist die Besichtigung etwas anstrengend, man sollte gut zu Fuß sein und schon etwas ausdauer mitbringen. Ständig geht es bergauf und bergab, treppauf und treppab. Mit 4 bis 5 Stunden ist man dann durch. Ohne Führer ist es zwar spotbillig (14€), aber wohl sinnlos, denn ohne Führer erfährt man gar nichts und kennt die Vorschriften nicht, wie kein Essen, eigentlich auch nichts zum Trinken mitnehmen (es gibt Wasserstellen), nichts berühren – auch keine Pflanzen oder Steine. Ein Rucksack muss am Bauch getragen werden, damit man die Wände nicht verkratzt. Also ein Führer ist ein muss, so erfährt man auch die geschichtliche Seite.

 

Nach der Führung gingen wir runter zur Stadt und stärkten uns mit Cervesa und Melone.

 

 

Dann gingen wir noch ein Stück durch das Weltkulturerbe Sacromonte. Eigentlich will hier keiner mehr wohnen: keine Zufaht mit dem Auto, es ist alles einfach zu eng. Man darf an den Häusern nichts mehr verändern, also keine Klimaanlage mehr einbauen. Dabei liegt alles an einem steilen Berghang, nur Stufen und enge Gassen, alles was Touristen halt so lieben… ganz ehrlich: Malcesine oder Limone ist ähnlich aber wesentlich schöner.

Leider mussten wir nun den ganzen Berg wieder hoch zum Auto. Jetzt nur noch heim und in den Pool. Achja und erst mal auf der Sonnenliege relaxen.

Gegen halb 9 fuhren wir wieder runter ins Dorf zum Essen. Tomate angemacht ist einfach der Hit! Aber das reicht ja nicht, dachten wir, deshalb bestellte ich den Hamburger mit Schinken und Schweinefilet.

Unglaublich was da kam!!! Eine Stange Baguette im Kreis gebacken, darin war als Grundlage alles mit Eissalat, Tomaten und Schinken ausgelegt, darüber 6 kleine Schnitzel und darüber 3 Spiegeleier. Das Loch in der Mitte war mit Pommes voll gestopft. Ein Essen für 4 bis 6 Personen. Und wieder sahen wir, dass wir nicht die einzigen waren die so überascht wurden. Mit 2 Bier, Sangria und Cola zahlten wir dann 27€.

Monsterburger

Morgen gehts dann in die Stadt: Bazar, Kathedrale und Strohhüte kaufen.

Wegen der lahmen Internetverbindung gibts die Bilder erst später.

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